| ArbeitsKreis Wirbeltiere in Schleswig-Holstein |
| Übersicht | |||
|
Über uns Online-Meldungen:
Druckvorlagen: |
Erfassung und zentrale Datensammlung für
Warum werden Daten gesammelt ? Ziel ist die generelle Verbesserung der Kenntnis über den Bestand und die Verbreitung der Arten im Land. Darüber hinaus wird eine bessere Zugänglichkeit der Daten angestrebt, um für die praktische Naturschutzarbeit, die Landschaftsplanung sowie bei möglichen Eingriffen jederzeit aktuelle Daten verfügbar zu haben. Ebenfalls notwendig ist die Erstellung aktueller Verbreitungskarten für die einzelnen Arten sowie mittelfristig auch die Aktualisierung der Roten Listen. Was soll gemeldet werden ? Prinzipiell gilt: Alle konkreten Angaben zu Artvorkommen sind wertvoll! Ob die Daten aus einer gezielten Kartierung stammen oder mehr beiläufig z.B. bei einem Spaziergang erhoben wurden, ist weniger bedeutend. Wichtig ist nur, daß die Angaben "Melder" und "Art" korrekt sind, ein genauer "Fundpunkt" (möglichst Gauß-Krüger-Koordinate, sonst Eintrag auf amtlicher topographischer Karte) angegeben wird sowie Angaben zum Datum und zur Häufigkeit der jeweiligen Art vorliegen. Die übrigen Felder des Meldebogens müssen dann nicht unbedingt ausgefüllt werden. Wichtig: Bitte ggf. auch kontrollierte Gewässer ohne Nachweise melden, da diese Angaben für vergleichende Auswertungen sehr wertvoll sind !!! Warum einheitliche Bögen ? Die Daten werden zentral gesammelt und in eine Datenbank eingegeben. Damit sich die gemeldeten Daten formell nicht zu stark unterscheiden und die Eingabe möglichst vereinfacht wird, ist ein einheitlicher Bogen unumgänglich. Was passiert mit gemeldeten Daten ? Alle Daten werden zentral gesammelt und in eine Datenbank (WINART) übernommen. In diese Datenbank sollten langfristig auch alle verfügbaren Altdaten eingegeben werden. Prioritär sind jedoch Neudaten, d.h. Fundpunkte aus den letzten Jahren (etwa ab 1995) und natürlich die neu erhobenen Funddaten. Die Datenbank erlaubt dann ein schnelles und effizientes Zugreifen auf die Daten, so daß zum Beispiel bestimmte Abfragen (z.B. "Laubfroschvorkommen im Kreis Plön von 1995-1997", "Fundpunkte der Wechselkröte seit 1970") schnell möglich sind. Darüber hinaus erlauben die geographischen Koordinaten auch eine Auswertung in Form aktueller Verbreitungskarten (Verbreitungsatlas). Wer hat Einblick in die Daten ? Auf die Datenbank selbst wird nicht jeder unmittelbaren Zugriff haben. Es ist jedoch vorgesehen, die Daten regelmäßig auszuwerten und zu veröffentlichen, vorrangig natürlich auch den MitarbeiterInnen des Arbeitskreises zur Verfügung zu stellen. Natürlich sollen mittelfristig auch direkte Anfragen zu speziellen Fragestellungen möglich sein. Über eine mögliche kommerzielle Nutzung der Daten (z.B. Anfragen durch Gutachterbüros oder Ingenieurbüros) ist im einzelnen noch zu entscheiden. Generell wird aber die Weitergabe von Originaldaten nur mit Einverständnis des jeweiligen Melders stattfinden. Wer kann mitarbeiten ? Der Arbeitskreis ist für jeden Interessierten offen. Wir sind auf die Mitarbeit einer großen Zahl Interessierter sogar zwingend angewiesen. Vorkenntnisse zum Thema (Artenkenntnis, Kartiererfahrung) sind natürlich wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig. Auch bei einer nicht aktiven Mitarbeit kann unsere Arbeit durch die Weitergabe vorliegender Daten stark gefördert werden. Dieser Appell richtet sich vor allem an Naturschutzverbände, Hobbyfaunisten, Planungsbüros etc. Interesse an der Mitarbeit ? Wer im Rahmen der landesweiten Erfassung und Datensammlung mitarbeiten möchte, kann dies auf folgenden Wegen tun (Adresse siehe Fußzeile):
Hinweise zum Ausfüllen der Meldebögen ANGABEN MELDER/MELDERIN Hier bitte Name, Anschrift und Telefon des Melders gut leserlich eintragen. ANGABEN ZUM DATUM UND FUNDORT Datum: Das Datum des Fundes einer Art sollte so genau wie möglich eingetragen werden. Aber auch Angaben wie "August 1998" bzw. "8.98" sind möglich. Wenn die Daten aus einem bestimmten Zeitraum stammen (z.B. März – Juli 98), dann bitte nur das Jahr eintragen, jedoch auf dem Meldebogen einen entsprechenden Kommentar machen. Gemeinde: soweit bekannt den Namen der Gemeinde, in der der Fundpunkt liegt, angeben. Kreis: Kürzel des Kreises entsprechend des jeweiligen KFZ-Kennzeichens (z.B. RD, OH) angeben. *MTB-Nr.: Nummer (ggf. Name) der TK 25.000 bzw. TK 50.000, soweit bekannt. *MTB-Quadrant: Nummer des Quadranten der TK 25.000 (1-4), soweit bekannt. Fundpunktnummer: Dieses Feld dient zur Bezeichnung der Fundstelle auf den verwendeten Geländekarten (möglichst nur amtliche Karten, also TK 25 oder TK 50 !), die dem Meldebogen beizulegen sind, sofern die mit * gekennzeichneten Felder nicht ausgefüllt wurden. Es sollte möglichst zu jeder numerierten Fundstelle (z.B. kontrolliertes Gewässer) ein separater Meldebogen ausgefüllt werden, auch wenn dort keine Nachweise erfolgten. *Fundpunktkoordinate: Falls eine geeignete TK mit Gauß-Krüger-Koordinatengitter (Hoch- und Rechtswerte, nähere Erläuterung als Fußnote ?) oder aber die CD-ROM "TOP 50 SH/HH" verfügbar, bitte den Fundpunkt so genau wie möglich angeben (max. 7 Stellen, z.B. GK-R 60.08442; GK-H 35.89553). Anmerkung: Die Angabe der mit * gekennzeichneten Feldern ist also dann nicht notwendig, wenn den ausgefüllten Meldebögen die Kopie einer amtlichen topografischen Karte (25.000, 50.000) mit den eingetragenen Fundpunktnummern beigefügt wird. Die Eingabe der Koordinate muß dann später durch Mitarbeiter des Arbeitskreises (Programm WINART) erfolgen, so daß für alle Fundpunkte geographische Koordinaten vorliegen.
ANGABEN ZU DEN ARTEN Adult: Hier bitte die Gesamtzahl der adulten, d.h. geschlechtsreifen Tiere eintragen. Immer nur eine ganze Zahl eintragen, bitte keine Angaben wie "25-30" oder ähnliches. m / w : Hier die Anzahl der adulten Männchen bzw. Weibchen eintragen, soweit diese bekannt sind, ansonsten keine Einträge. Wenn für Männchen und Weibchen genaue Werte eingetragen sind, muß das Feld "Adulte" nicht ausgefüllt werden. Juv: Junge und subadulte Tiere, soweit diese eindeutig als solche zu erkennen sind (z.B. Frösche und Kröten kurz nach Verlassen der Geburtsgewässer, aber auch z.B. 3-4 cm große Erdkröten). Ggf. genauere Angaben bei Erläuterungen. Larv: Als Larven sind bei den Amphibien Kaulquappen zu nennen oder bei Molchen die wassergebundenen Larven mit äußeren Kiemen. Laich: Hier ist die (gezählte oder möglichst genau geschätzte) Anzahl der Laichballen (Frösche) oder Laichschnüre (Kröten) anzugeben. Ggf. Erläuerung. Verhalten (Code I): Hier soll das Verhalten der Tiere während der Beobachtung eingetragen werden, sofern es einem der unten auf dem Bogen genannten Kürzel entspricht. Bei "ganz normalen" Sichtbeobachtungen z.B. eines Grasfrosches in einer Wiese bitte nichts eintragen. Nachweisart (Code II): Hier ist entsprechend dem vorgenannten Feld zu verfahren. Erläuterung: Vor allem bei den mit ! gekennzeichneten Arten ist unbedingt eine detaillierte Beschreibung der Artbestimmungsmethode bzw. der Fundumstände einzutragen (bei fehlendem Platz andere Teile des Meldebogens nutzen), um ggf. eine kritische Überprüfung zu ermöglichen. Bei den übrigen Arten sind Einträge nur in Ausnahmefällen sinnvoll (z.B. bei Anomalien o.ä.).Angaben zum Biotoptyp (Kürzel): Wenn der Fundpunkt sich eindeutig einem der auf der Rückseite genannten Biotoptypen zuordnen läßt, bitte hier Kürzel eintragen, ggf. auch Kurzbeschreibung – ansonsten bitte leer lassen. Angaben zum Fundort: Hier nur bemerkenswerte Angaben zum Fundort. Bitte auf Besonderheiten (z.B. Gewässer mit Laich ausgetrocknet, starke Müllablagerung im Gewässer o.ä.) beschränken. Kartierintensität: Dieses Feld beschreibt die Intensität, mit der die Nachweise ermittelt wurden und ist für die spätere Datenabfrage wichtig:
|
| Faunistisch-Ökologische Arbeitsgemeinschaft |
| Universität Kiel Forschungsstelle für Ökotechnologie |
| Mail an den ArbeitsKreis Wirbeltiere in S-H |