ArbeitsKreis Wirbeltiere in Schleswig-Holstein    

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Über uns

Programm 2000

Online-Meldungen:

  • Amphibien
  • Reptilien
  • Hinweise zum Ausfüllen

    Links

    Druckvorlagen:

  • Meldebogen Amphibien
  • Meldebogen Reptilien


  • Erfassung und zentrale Datensammlung für
    Amphibien und Reptilien in Schleswig-Holstein

     

    FOEAG e.V. - Arbeitskreis Wirbeltiere in Schleswig-Holstein
    c/o Andreas Klinge
    Zoologisches Institut der Universitaet
    Biologie-Zentrum
    Olshausenstrasse 40 - 60, Haus N 41 a
    D-24098 Kiel
    Germany

    Tel: 0431 / 880 - 11 09 (0049/431/880-1109)
    Fax: 0431 / 880 - 11 11 (0049/431/880-1111)
    Mail: ak.wirbel.foeag@gmx.de

    Hintergrund

    Der 1998 innerhalb der FÖAG gegründete Arbeitskreis (AK) Wirbeltiere (hier: Amphibien und Reptilien) hat das primäre Ziel, den derzeit unzureichenden Kenntnisstand über diese Artengruppen durch Koordination der Aktivitäten und eine zentrale Datensammlung zu verbessern. Die herpetologischen Daten sollen mittelfristig u.a. zur Erstellung eines aktuellen Verbreitungsatlasses genutzt werden. Darüber hinaus werden nach Eingabe in eine Datenbank auch spezielle Auswertungen (z.B. regionale Bestandstrends, Arealveränderungen) möglich.

    Der AK setzt sich zusammen aus Studenten, ehrenamtlichen und behördlich mit dem Thema befaßten Personen, Mitarbeitern aus Planungsbüros sowie weiteren Interessierten. Innerhalb des AK organisieren und bearbeiten Kleingruppen konkrete Teilprojekte (u.a. befaßt sich derzeit ein Projekt mit der in Schleswig-Holstein akut vom Aussterben bedrohten Wechselkröte). Es wird darüber hinaus an einem einheitlichen Erfassungs-/ Meldebogen gearbeitet, der eine zentrale Auswertung der Fundmeldungen erleichtert.

    Auf regelmäßigen Treffen des AK werden die Ergebnisse der Gruppen vorgestellt. Darüber hinaus werden Fachreferate, Diskussionsrunden und Exkursionen angeboten.

    Warum werden Daten gesammelt ?

    Ziel ist die generelle Verbesserung der Kenntnis über den Bestand und die Verbreitung der Arten im Land. Darüber hinaus wird eine bessere Zugänglichkeit der Daten angestrebt, um für die praktische Naturschutzarbeit, die Landschaftsplanung sowie bei möglichen Eingriffen jederzeit aktuelle Daten verfügbar zu haben. Ebenfalls notwendig ist die Erstellung aktueller Verbreitungskarten für die einzelnen Arten sowie mittelfristig auch die Aktualisierung der Roten Listen.

    Was soll gemeldet werden ?

    Prinzipiell gilt: Alle konkreten Angaben zu Artvorkommen sind wertvoll! Ob die Daten aus einer gezielten Kartierung stammen oder mehr beiläufig z.B. bei einem Spaziergang erhoben wurden, ist weniger bedeutend.

    Wichtig ist nur, daß die Angaben "Melder" und "Art" korrekt sind, ein genauer "Fundpunkt" (möglichst Gauß-Krüger-Koordinate, sonst Eintrag auf amtlicher topographischer Karte) angegeben wird sowie Angaben zum Datum und zur Häufigkeit der jeweiligen Art vorliegen. Die übrigen Felder des Meldebogens müssen dann nicht unbedingt ausgefüllt werden.

    Wichtig: Bitte ggf. auch kontrollierte Gewässer ohne Nachweise melden, da diese Angaben für vergleichende Auswertungen sehr wertvoll sind !!!

    Warum einheitliche Bögen ?

    Die Daten werden zentral gesammelt und in eine Datenbank eingegeben. Damit sich die gemeldeten Daten formell nicht zu stark unterscheiden und die Eingabe möglichst vereinfacht wird, ist ein einheitlicher Bogen unumgänglich.

    Was passiert mit gemeldeten Daten ?

    Alle Daten werden zentral gesammelt und in eine Datenbank (WINART) übernommen. In diese Datenbank sollten langfristig auch alle verfügbaren Altdaten eingegeben werden. Prioritär sind jedoch Neudaten, d.h. Fundpunkte aus den letzten Jahren (etwa ab 1995) und natürlich die neu erhobenen Funddaten. Die Datenbank erlaubt dann ein schnelles und effizientes Zugreifen auf die Daten, so daß zum Beispiel bestimmte Abfragen (z.B. "Laubfroschvorkommen im Kreis Plön von 1995-1997", "Fundpunkte der Wechselkröte seit 1970") schnell möglich sind. Darüber hinaus erlauben die geographischen Koordinaten auch eine Auswertung in Form aktueller Verbreitungskarten (Verbreitungsatlas).

    Wer hat Einblick in die Daten ?

    Auf die Datenbank selbst wird nicht jeder unmittelbaren Zugriff haben. Es ist jedoch vorgesehen, die Daten regelmäßig auszuwerten und zu veröffentlichen, vorrangig natürlich auch den MitarbeiterInnen des Arbeitskreises zur Verfügung zu stellen. Natürlich sollen mittelfristig auch direkte Anfragen zu speziellen Fragestellungen möglich sein. Über eine mögliche kommerzielle Nutzung der Daten (z.B. Anfragen durch Gutachterbüros oder Ingenieurbüros) ist im einzelnen noch zu entscheiden. Generell wird aber die Weitergabe von Originaldaten nur mit Einverständnis des jeweiligen Melders stattfinden.

    Wer kann mitarbeiten ?

    Der Arbeitskreis ist für jeden Interessierten offen. Wir sind auf die Mitarbeit einer großen Zahl Interessierter sogar zwingend angewiesen. Vorkenntnisse zum Thema (Artenkenntnis, Kartiererfahrung) sind natürlich wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.

    Auch bei einer nicht aktiven Mitarbeit kann unsere Arbeit durch die Weitergabe vorliegender Daten stark gefördert werden. Dieser Appell richtet sich vor allem an Naturschutzverbände, Hobbyfaunisten, Planungsbüros etc.

    Interesse an der Mitarbeit ?

    Wer im Rahmen der landesweiten Erfassung und Datensammlung mitarbeiten möchte, kann dies auf folgenden Wegen tun (Adresse siehe Fußzeile):

    • Meldung bekannter Artvorkommen (möglichst auf den standardisierten Meldebögen)
    • Kartierung eines bestimmten Gebietsausschnitts (nach Absprache)
    • Durchführung spezieller Arterfassungen (z.B. seltene oder schwer erfaßbare Arten)
    • aktive Mitarbeit (z.B. Sammeln und Aufarbeiten regionaler Altdaten oder Literatur) in Arbeitsgruppen des AK

    Siehe auch: Hinweise zum Ausfüllen der Meldeformulare


    Faunistisch-Ökologische Arbeitsgemeinschaft
    Universität Kiel               Forschungsstelle für Ökotechnologie
    Mail an den ArbeitsKreis Wirbeltiere in S-H