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Supplement 1
Die Schwebfliegenfauna des Landesteils Schleswig in Schleswig-Holstein (Diptera, Syrphidae)
Claus Claußen
Seit KRÖBERS zusammenfassender Darstellung der Dipterenfauna Norddeutschlands aus dem Jahre 1930 (Nachträge zur Syrphidenfauna 1935,1937,1958) gibt es außer einigen Mitteilungen von Einzelfunden (EMEIS 1938,1948a, 1948b, TISCHLER 1947, KRÖBER 1949b, BRAUNS 1949, REMMERT 1952,1953, ABRAHAM 1967) und kurzen Artenlisten in Veröffentlichungen, die vorrangig andere systematische Gruppen behandeln (KARL 1930a, ZIMMERMANN 1935, CASPERS 1942) nur wenige Publikationen mit umfangreicheren Beiträgen zur Verbreitung der Schwebfliegen in Schleswig-Holstein (KRÖBER 1949a, SAAGER 1959, EMEIS et al.1967). Da sich zudem die meisten der zitierten Untersuchungen auf den Holsteiner und Hamburger Raum konzentrierten, war die Syrphidenfauna des Landesteils Schleswig bisher nur unzureichend bekannt. KRÖBER (1930) nennt für diesen Landesteil lediglich 21 Arten. Bis 1958 erhöhte sich die Artenzahl durch Mitteilungen verschiedener Bearbeiter auf 40, während für das benachbarte Südjütland 1975 bereits 183 Arten nachgewiesen waren (PEDERSEN 1975).
Von 1972 bis 1978 hatte ich Gelegenheit, die Syrphidenfauna des Landesteils Schleswig eingehender zu untersuchen. Neben eigenen Beobachtungen konnte auch älteres und neueres Material aus anderen Sammlungen mit in die Bearbeitung einbezogen werden. Auf diese Weise gelangten 10.857 Individuen zur Auswertung, wodurch sich die bekannte Artenzahl im Landesteil Schleswig auf 191 Arten erhöhte.
Damit dürfte die Syrphidenfauna Schleswigs im wesentlichen im Artenbestand erfaßt sein. Weitere Untersuchungen sind hingegen nötig, um genauere Aussagen über die Verbreitung der einzelnen Arten irn Untersuchungsgebiet und über die Verbreitungsursachen machen zu können.
Allen, die mir mit Material und Informationen beim Zustandekommen dieser Arbeit behilflich waren, sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Das gilt vor allem für Herrn Prof. Dr. E. SCHMIDT, Rensburg, der mich in die faunistische Arbeit einführte und mir Material aus dem Natunvissenschaftlichen Heimatmuseum Flensburg und aus seiner privaten Sammlung zur Bearbeitung überließ. Mein ganz besonderer Dank gilt auch Herrn Studielektor cand. mag. E. TORP PEDERSEN, Jelling, Dänemark, für fortwährende freundliche Unterstützung bei meiner Arbeit, für die Bestätigung und Determination vieler Arten und für urnfangreiches Vergleichsmaterial aus seiner Sammlung. Herrn Dr. P. OHM, Kiel, und Prof. Dr. H. SCHERF, Gießen, danke ich für das freundliche Entgegenkommen bei der Durchsicht oder Überlassung von Material.
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